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Der Aufbau verkitteter Linsen und das Prinzip der Achromatisierung

Mar 10Quelle:Intelligentes Browsen: 1180

Struktur der zementierten Linse

Eine Kittlinse besteht aus zwei oder mehr Linsen mit unterschiedlichen optischen Parametern, die durch optischen Kitt miteinander verbunden sind. Der häufigste Typ ist die Dublette-Zementlinse. Typische Kombinationen sind: Positivlinse: Kronglas mit geringer Dispersion und hohem Brechungsindex (z. B. K9/BK7), meist plankonvex oder bikonvex; Negativlinse: Flintglas mit hoher Dispersion und niedrigem Brechungsindex (z. B. F2/F1), meist konkav; Kontaktfläche: Die Krümmungen der beiden Linsen sind genau aufeinander abgestimmt, die Krümmung der Kittfläche ist gleichmäßig und es gibt keinen Luftspalt an der Grenzfläche.

 

Achromatisches Prinzip

Der Kern besteht darin, die chromatische Aberration durch den Dispersionsunterschied der beiden Glasarten auszugleichen, um so eine Korrektur der chromatischen Aberration im sichtbaren Lichtband zu realisieren. Ursache der chromatischen Aberration: Der Brechungsindex von Glas ändert sich mit der Wellenlänge (z. B. ist der Brechungsindex von blauem Licht größer als der von rotem Licht). Eine einzelne Linse führt dazu, dass sich die Brennpunkte von rotem, grünem und blauem Licht trennen (axiale chromatische Aberration), was zu farbigen Rändern im Bild führt; Schlüssel zur Korrektur: Wählen Sie Glaspaare mit großer Abbe-Zahl-Differenz aus (hohe Abbe-Zahl bei Kronglas = niedrige Streuung, niedrige Abbe-Zahl bei Flintglas = hohe Streuung) und gestalten Sie die Krümmung so, dass die Summe des Produkts aus optischer Leistung und Abbe-Zahl 0 (f V + f V ₂ ≈ 0) ist, sodass das rote Licht (C-Licht) und das blaue Licht (F-Licht) auf dasselbe fokussiert werden Punkt und der Fokus des grünen Lichts sind nahezu deckungsgleich, wodurch die primäre chromatische Aberration eliminiert wird; Zusätzlicher Effekt: Es kann auch monochromatische Aberrationen wie sphärische Aberration und Koma optimieren und die Bildschärfe verbessern.

 

Tipps

Modellauswahl: Standard-Dublett-Zementlinsen mit einem Durchmesser von 6 – 50 mm und Antireflexionsbeschichtung im sichtbaren Lichtband werden häufig im Außenhandel verwendet und eignen sich für Laser-, Bildgebungs-, Erkennungs- und andere Szenarien. Technologie: Die zementierte Oberfläche muss hochpräzise poliert und angepasst werden, und die Leimschicht muss gleichmäßig und blasenfrei sein, da es sonst zu Streuungen oder Durchlässigkeitsverlusten kommt.


Anwendungen zementierter Linsen

Zementierte Linsen werden häufig in Lasersystemen, Bildgebungsgeräten, industriellen Tests, medizinischer Optik, wissenschaftlicher Forschung und Kommunikationsbereichen eingesetzt.

1. Laseranwendungen: Laserfokussierung, Kollimation, Markierung, Entfernungsmessung und Laserradar.

2. Bildgebung und Projektion: Kameraobjektive, Überwachungskameras, Projektoren und Bildverarbeitungsobjektive.

3. Medizinische Optik: Endoskope, ophthalmologische Instrumente und medizinische Bildgebungsgeräte.

4. Wissenschaft und Industrie: Spektrometer, Teleskope, optische Visiere und Präzisionsmesssysteme.

5. Optische Kommunikation: Glasfaserkopplungs- und Signalübertragungskomponenten.

 


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